Bewohnerinnen und Bewohner beziehen das Haus St. Leopold in Rheinhausens inklusiver Mitte

Rheinhausen. Hell, modern, großzügige Zimmer und Begegnungsräume, eine tolle Aussicht, viel Komfort und keine Barrieren. Das ist das Haus St. Leopold – das neue Wohnhaus für Menschen mit Behinderung des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e. V. in Rheinhausen im Breisgau.

Eingebettet ist das Haus in die neu gestaltete, inklusive Ortsmitte – in direkter Nähe zum Mehrgenerationenhaus, zur Kita, zur Grundschule, zum Bürgerhaus, zum inklusiven Café de la Vida sowie zu verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten.

Vor zwei Jahren beging der Caritasverband mit zahlreichen Gästen den feierlichen Spatenstich. Nun ist es soweit: im Februar beziehen die Bewohnerinnen und Bewohner nach und nach den Neubau.

Den Namen für ihr neues Zuhause haben sich die neuen Einwohnerinnen und Einwohner Rheinhausens in Anlehnung an den Leopoldskanal selbst ausgesucht. Namenspatron ist auch Leopold III, der im Hochmittelalter mehrere Klöster gründete und für seine Gerechtigkeit und Mildtätigkeit bekannt war.

„Unsere Bewohnerinnen und Bewohner sind schon sehr aufgeregt und freuen sich darauf, ihre neuen Zimmer zu beziehen, die Gegend zu erkunden und kennenzulernen,“ sagt André Beckmann, Leiter der Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung. Bürgermeister Jürgen Louis heißt die neuen Einwohner des Ortes herzlich willkommen. „Jetzt kehrt noch mehr Leben ein in unsere vielfältige Ortsmitte. Wir freuen uns auf zahlreiche Begegnungen mit den neuen Bürgerinnen und Bürgern Rheinhausens.“ Rainer Gantert, Vorstandsvorsitzender beim Caritasverband, lobt Rheinhausens Ortsmitte als „ein Leuchtturmprojekt für Inklusion“. Das Haus Leopold sei nun ein weiterer Bestandteil davon, so Rainer Gantert.

Hintergrund

Haus St. Leopold

Das Haus St. Leopold bietet 41 Menschen mit Behinderung einen Platz zum Wohnen und Leben. In vier Wohngruppen finden 36 Personen intensivere Betreuung. In fünf Einzelwohnungen leben Menschen mit erhöhter Alltagskompetenz. Einige der Bewohnerinnen und Bewohner sind im Rentenalter und somit nicht mehr in Werkstätten für Menschen mit Behinderung tätig. Für sie gibt es eine Fördergruppe, die 16 Plätze mit einer Tagesstruktur anbietet.

Im Haus St. Leopold selbst bietet eine Wohngemeinschaft neun Zimmer für junge Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr oder eine Ausbildung absolvieren.

Größe und Ausstattung

  • 36 Plätze
  • 4 Wohngruppen
  • 5 Einzelwohnungen
  • Fördergruppe mit 16 Plätzen, überwiegend für Seniorinnen und Senioren
  • WG für junge Menschen in Ausbildung oder FSJ
  • Garten und überdachte Terrasse

 

Freiburg, 16.02.2026

Redaktion und Fotos: Nora Kelm, Pressesprecherin
(07 61) 79 03-1139
nora.kelm@caritas-freiburg.de
www.caritas-freiburg.de