Caritas Bildungszentrum Freiburg

Ausbildungserfolge sichern – Integration fördern

Menschen, die dauerhaft einer qualifizierten Arbeit nachgehen, haben eher die Chance darauf, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Auf dem Weg in eine solche berufliche Beschäftigung unterstützt das Caritas Bildungszentrum Freiburg (CBF) sozial oder schulisch benachteiligte Jugendliche und überwiegend junge Erwachsene mit besonderem Förderbedarf. Ein Netz an aufeinander abgestimmten Angeboten ermöglicht es Menschen vieler Religionen und Nationalitäten, sich in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren.

In enger Zusammenarbeit z. B. mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Freiburg, der Stadt Freiburg sowie den Partnern der dualen Ausbildung unterhält das Caritas Bildungszentrum Freiburg ein breites Angebot zur Förderung der beruflichen Integration. Dieses Angebot umfasst Unterstützung in den Phasen Berufsorientierung und Berufsvorbereitung, Ausbildung, Berufsleben und die berufliche Weiterbildung.

Das CBF ist nach ISO 9001:2015 und nach der Rechtsverordnung zum Sozialgesetzbuch (SGB) III (AZAV) zertifiziert.

Schwerpunkte und Ziele

  • Persönliche Orientierung
  • Berufsorientierung und -vorbereitung
  • Bewerbungstraining
  • Ausbildung(sbegleitung)
  • Unterstützung im Berufsleben
  • Berufliche Weiterbildung

Arbeit im Auftrag von


Projekte und Maßnahmen des CBF im Einzelnen

Berufliche Weiterbildung


In dieser Weiterbildung bauen Anleitende und sozialpädagogische Fachkräfte ihre Qualifikation aus. Das Angebot richtet sich besonders an Ausbildende, die junge Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderung begleiten. Diese Begleitung geschieht beispielsweise in Betrieben, Einrichtungen und Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation.



Berufsorientierung und -vorbereitung


Frauen ohne bzw. mit geringen Sprachkenntnissen mit Migrationshintergrund werden für Sprachförderung und berufsfördernde Maßnahmen gewonnen. Ziel ist es, sie an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heranzuführen, sie bei der Aufnahme einer Beschäftigung zu unterstützen und Vermittlungshemmnisse zu verringern.



Das Angebot gibt Werkrealschülerinnen und -schülern Einblicke in die Berufswelt, was ihre Berufswahl erleichtert. Zudem werden sie auf ihrem Weg in eine Ausbildung, z. B. im Bewerbungsprozess unterstützt und bis Probezeitende begleitet.



Die Jugendberufshilfe berät und begleitet Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule zum Beruf. So haben sie am Ende der Schulzeit eine eindeutige berufliche Perspektive.



MOBS am Berufsschulzentrum in der Freiburger Bissierstraße bietet Jugendsozialarbeit sowie Gewalt- und Suchtprävention an den beruflichen Schulen in Freiburg an.



Individuelle Berufsorientierung, Coaching und Förderung erleichtern es Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, in eine Ausbildung oder eine Arbeit zu gelangen.



Hier werden Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Förderbedarf beim Übergang von der Schule zu Ausbildung oder Arbeit unterstützt: durch Qualifizierung, schulische Förderung und Coaching.



Im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend Stärken“ werden schwer erreichbare, junge Menschen bis zu 27 Jahren aktiviert, bei der Entwicklung einer individuellen Perspektive begleitet und an Unterstützungsangebote herangeführt.



Ausbildung


Mit diesem Angebot werden Auszubildende mit Förderunterricht, sozialem Training, Coaching und in Krisensituationen unterstützt. So wird ihr Ausbildungserfolg gesichert.



Hier wird jungen Müttern eine kontinuierlich begleitete Ausbildung mit verkürzter Wochenarbeitszeit ermöglicht. Sie werden bei der Ausbildungsplatzsuche, bei der Organisation der Kinderbetreuung, durch Förderunterricht und anderes unterstützt.



An der Edith-Stein-Schule, der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule, der Walter-Rathenau-Gewerbeschule, dem Walter-Eucken-Gymnasium und der Weiherhof-Realschule erhalten Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte Beratung, Einzelfallhilfe, Begleitung und Förderung.



Berufsleben


Hier erhalten erwerbsfähige Leistungsberechtigte individuelle, zielgerichtete, bedarfsorientierte Unterstützung in schwierigen Lebenslagen. Es werden individuelle Perspektiven entwickelt.



Das Angebot richtet sich an arbeitssuchende und arbeitslose Erziehende in beruflichen Veränderungsprozessen. Es wird eine berufliche Perspektive entwickelt, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. (Mit Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein)



Ziel dieses Angebotes für langzeitarbeitslose Erwachsene ab 25 Jahren ist der berufliche Wiedereinstieg und der dauerhafte Anschluss an den Arbeitsmarkt. Die Teilnehmenden werden im Hinblick auf eine geförderte Beschäftigung oder neue berufliche Perspektiven unterstützt. (Mit Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein)



KoBV ist eine Variante des Angebotes BvB. Ziel ist die Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durch das Entwickeln, Erproben und Festigen von arbeitsrelevanten Kompetenzen und sozialen Fähigkeiten.



Menschen mit besonderem Förderbedarf bzw. einer Behinderung erproben sich nach der Analyse ihrer persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten in einem Betrieb. Dabei werden ihre Möglichkeiten mit den Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarkts abgeglichen.



Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen und -Empfänger erhalten hier Unterstützung beim Aufbau einer beruflichen Perspektive – mit der Analyse der eigenen Möglichkeiten, Stabilisierung der Lebenssituation und Coaching.



Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen und -Empfänger aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald werden dabei unterstützt, eine Berufs-Perspektive aufzubauen – mit der Analyse der eigenen Möglichkeiten, Stabilisierung der Lebenssituation und Coaching.



Beim Kunstprojekt KEB werden langzeitarbeitslose Menschen aktiviert und erhalten die Gelegenheit, sich über kreative Inhalte wie Malerei, plastische Arbeiten, Holzarbeiten, Druck, Keramik usw. zu stabilisieren.


Frank Heitmeyer
Leitung
Caritas Bildungszentrum Freiburg (CBF)
Immentalstraße 12
79104 Freiburg
(07 61) 207 74-0
cbf@caritas-freiburg.de
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