Frühe Hilfen für Familien mit Fluchterfahrung

Einen guten Start ermöglichen

Kinderkrankenschwestern und Hebammen vor Ort

Für Kinder in geflüchteten Familien sind die Bedingungen für einen guten Start ins Leben oft erschwert – beispielsweise durch mangelnde soziale Netzwerke, ein unbekanntes Gesundheitssystem oder fehlende Deutschkenntnisse. Das Team der „Frühen Hilfen“ begleitet geflüchtete Schwangere und Familien mit Kindern im Alter bis zu drei Jahren. Kinderkrankenschwestern beraten und unterstützen die Familien an ihrem Wohnort. Bei Bedarf begleiten Dolmetscherinnen die Besuche. Es werden auch Mutter-Kind-Gruppen sowie Gruppen zu Themen wie z. B. Schwangerschaft und Erziehung angeboten.

Brücken bauen: Frühe Bildung fördern

Der Übergang ihrer Kinder in eine Kindertageseinrichtung ist für manche Familien mit Fluchterfahrung eine große Herausforderung. Es kommen Fragen auf, beispielsweise wie man einen Platz in der Kindertageseinrichtung bekommt oder wie Eingewöhnung und Entwicklungsgespräche funktionieren. Mit dem Programm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ fördert das Bundesfamilienministerium leicht erreichbare Angebote. Diese bereiten den Zugang zur Kindertagesbetreuung vor und begleiten ihn. Die Familien werden beraten und bei Bedarf auch in andere Angebote weitervermittelt.

Zielgruppen

  • Geflüchtete schwangere Frauen und Familien mit Kindern bis 3 Jahre
  • Geflüchtete Familien mit Kindern im Alter von ca. 3 bis 6 Jahren
  • Soziale und medizinische Fachkräfte und Einrichtungen, die mit geflüchteten Familien arbeiten

Angebote

  • Aufsuchende Betreuung und Begleitung
  • Gruppenangebote für Frauen
  • Beratung und Fortbildungen für Fachkräfte
  • Zusammenarbeit mit Hebammen, Fachärztinnen und -ärzten, (Geburts-)Kliniken und Sozialdiensten

Ansprechpartnerinnen

Frühe Hilfen für Familien mit
Fluchterfahrung
Fritz-Geiges-Straße 31
79117 Freiburg
(07 61) 79 03-2306
fruehe-hilfen-fluechtlingsunterkuenfte@caritas-freiburg.de
Anfahrt