Menschen mit und ohne Behinderung heißen Gäste herzlich willkommen

Heitersheim. Ab 22. August heißt Sie unser inklusives Team im Café artis gerne wieder willkommen. Sie kennen das Café artis noch nicht?

Eingebettet in den Heitersheimer Römerpark, in direkter Nachbarschaft zum Römermuseum, steht die Villa artis. Sie wurde einem römischen Landwirtschaftsgebäude nachempfunden. Die Villa artis beherbergt das inklusiv geführte Café artis, ein Ort der Begegnung und des Austauschs von Menschen mit und ohne Behinderung. Im Mittelpunkt der sozialen, gastronomischen Einrichtung steht die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft.

Die Terrasse des Cafés bietet einen wunderschönen Blick auf den südlichen Schwarzwald. „Von hier aus gibt es den besten Blick auf den Blauen“, weiß Service-Mitarbeiter Franz Fuß. „Ich komme bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad und kenne mich hier gut aus“, sagt der Heitersheimer, der auch als Touristenführer arbeiten könnte.

Nicht nur die Aussicht auf das Bergpanorama verzaubert die Gäste, auch das inklusive Team macht den Besuch des Café artis zu einem besonderen Erlebnis. Das Wohl der Gäste stets im Blick behält Jovan Ratkov. Ihn kann nichts aus der Ruhe bringen, auch wenn es mal stressig ist. „Ich bin eher der ruhige Typ“, beschreibt Jovan Ratkov seine Stärken als Service-Mitarbeiter.

Die Stärken aller Mitarbeitenden kennt Antoinette Majewski bestens. Als Leiterin des Cafés gehört es zu ihren Aufgaben, alle Teammitglieder optimal zu besetzen und einen Arbeitsplatzwechsel zu ermöglichen, so wie bei Frederike Schulz. „Ich hab erst im Service gearbeitet und dann meine Nase in die Küche gesteckt. Da war klar: ich will in der Küche arbeiten.“ Seitdem ist Frederike Schulz mit Vorbereitungsarbeiten für die regionalen Gerichte betraut. Kulinarisch hat das Café einiges zu bieten. „Wir servieren regionale Küche und hausgemachten Kuchen. Alle Zutaten sind frisch und aus der Region“, bestätigt Antoinette Majewski.

Auf die Frage, was das Café besonders macht, antworten die drei Mitarbeitenden einhellig: „Das Arbeitsklima. Wir halten alle zusammen und sprechen miteinander.“

 

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Fotos: Raphael Pietsch