
Zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, darunter ehemalige und aktuelle Kolleginnen und Kollegen, Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner, Pfarrer Joachim Koffler sowie Freundinnen und Freunde von Isolde Schafheitle kamen Mitte der Woche im Veranstaltungssaal der Seniorenwohnanlage Freytagstraße zusammen, um sie in den Ruhestand bzw. in die passive Phase der Altersteilzeit zu verabschieden.
Vorstand Frank Barrois, der den Weg der langjährigen Einrichtungsleiterin Isolde Schafheitle im Caritasverband schon lange begleitet, begrüßte die Gäste. In seiner Ansprache ging er auf den reichen Erfahrungsschatz ihres Berufslebens ein, das 1998 im damaligen Haus- und Pflegedienst des Caritasverbandes begann. Die gelernte Krankenschwester kam nach Stationen in der Schweiz und am Bodensee schließlich nach Freiburg, wo sie 28 Jahre im Dienst der Caritas tätig war, zuletzt als Leiterin der Seniorenwohnanlage in der Freytagstraße. „Sie haben das pralle Leben in all seinen Facetten kennengelernt, Krisen erlebt, Herausforderungen gemeistert und sie mit Ihrer Energie ausgefüllt. Dabei waren Sie immer gut vorbereitet, haben ganzheitlich und in alle Richtungen gedacht“, so Frank Barrois in seiner Ansprache. Mit den Worten „Bleiben Sie weiterhin, wie Sie sind, und behalten Sie sich Ihre Lebensfreude bei“ dankte Barrois für die langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Pfarrer Joachim Koffler, der in seiner Funktion als leitender Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Freiburg-Nordwest regelmäßig Gottesdienste im Begegnungszentrum der Wohnanlage gehalten hat, drückte seinen Dank für das Engagement von Isolde Schafheitle für die Bewohnerinnen und Bewohner in der Freytagstraße mit einem Volkslied aus, das symbolisch für das stehe, was beide verbinde, so Pfarrer Koffler. Mitsingen ausdrücklich erwünscht. Sekunden später ertönten die Klänge von „Die Gedanken sind frei“.
Abteilungsleiterin Karin Bumann blickte in ihrer Ansprache auf die dreijährige Zusammenarbeit zurück, die vor allem durch den Eigentümerwechsel und die damit verbundenen Herausforderungen geprägt war. Während dieses Prozesses sei besonders deutlich geworden: „Sie haben für die Freytag gekämpft und sich mit vollem Engagement eingebracht“, würdigte Karin Bumann den Einsatz von Isolde Schafheitle.
Dankbar und bewegt richtete sich Isolde Schafheitle schließlich an die Gäste und gab Einblicke in ihr langjähriges Berufsleben. Ihre Erfahrungen als Krankenschwester seien sehr hilfreich gewesen bei den vielen Begegnungen und Erfahrungen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Wohnanlage. „Ich könnte ein Buch schreiben, so viel habe ich erlebt. Und doch passieren auch in den letzten Tagen noch Dinge, die mir bislang nicht untergekommen sind“, erzählt sie. Am treffendsten bringe das vielzitierte geflügelte Wort „Nichts Menschliches ist mir fremd“ ihre Erfahrungen und ihre Expertise auf den Punkt.
Abschließend lud Caroline Kröner alle Gäste zum Buffet und zum Austausch untereinander ein. Musikerin Akane Urashima setzte mit Klängen an der Violine musikalische Akzente.
Freiburg, 18.6.2026
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