Dorothea Schwarzer hat ihren Dienst als Quartiersmanagerin in Rheinhausen aufgenommen und begrüßt MdL Stefanie Wernet

Freuen sich über den Besuch von MdL Stefanie Wernet (2. von links): Susanne Kern, Caritasverband, Alois Deck, Bürgermeisterstellvertreter Rheinhausen, Bürgermeister Jürgen Louis, Dorothea Schwarzer und Lilly Redlitz, beide Caritasverband.

Rheinhausen. Die erste Quartiermanagementstelle des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e. V. außerhalb Freiburgs ist Anfang Juli in Rheinhausen im Breisgau gestartet. Verantwortlich für das Management des Quartiers in Rheinhausen ist Dorothea Schwarzer. Die 29-Jährige hat ihr Masterstudium in Umweltpolitik an der Universität Freiburg abgeschlossen. Während ihres Studiums engagierte sie sich ehrenamtlich in der Nachbarschaftshilfe. Diese Erfahrungen kommen ihr nun in ihrer neuen Aufgabe zugute.

Ziel des Quartiersmanagements ist es, die Menschen in Rheinhausen zusammenzubringen, gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und bestehende Angebote besser zu vernetzen. Durch neue Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten in Rheinhausen sollen alle Einwohnerinnen und Einwohner – unabhängig von Alter oder Lebenssituation – die Möglichkeit erhalten, das Gemeindeleben aktiv mitzugestalten.

„Ich freue mich darauf, mit den Einwohnerinnen und Einwohnern in den Austausch zu kommen, zu erfahren, was sie bewegt, welche Angebote sie sich für Rheinhausen wünschen und wo sie sich selbst einbringen möchten. Gemeinsam können wir das Miteinander vor Ort gestalten“, sagt Dorothea Schwarzer.

Zu ihren ersten Terminen gehörte der Empfang der Landtagsabgeordneten Stefanie Wernet bei deren Antrittsbesuch im Wahlkreis Emmendingen. Gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Louis, Bürgermeisterstellvertreter Alois Deck sowie Lilly Redlitz, Leiterin des Teams der Quartiersarbeit beim Caritasverband Freiburg-Stadt und Abteilungsleiterin Susanne Kern stellte Dorothea Schwarzer das Konzept des Quartiersmanagements vor.

Quartiersmanagement versteht sich als offener Treffpunkt für Menschen aller Generationen. Es soll Begegnungen ermöglichen, gesellschaftliche und soziale Teilhabe stärken sowie Einsamkeit entgegenwirken.

„Es freut mich, dass mein erster Besuch als Landtagsabgeordnete in Rheinhausen an einem Ort stattfindet, an dem Begegnung und Miteinander im Mittelpunkt stehen“, sagte Stefanie Wernet. „Das Quartiersmanagement ist ein innovatives Projekt, das zeigt, dass die Gemeinde Herausforderungen früh erkennt und mit guten Ideen anpackt. Solche Angebote leben von engagierten Menschen, die sie mitgestalten und mit Leben füllen“, würdigte Stefanie Wernet das neue Angebot.

Im Haus des Quartiersmanagements, dem sogenannten Q2, dem Haus mit der roten Tür in der Ringsheimer Straße 22, freut sich Dorothea Schwarzer in ihrer offenen Sprechstunde auf Fragen, Anregungen und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an Themen rund um Rheinhausen.

Offene Sprechstunde:
Mo 10 – 13 Uhr I Do 15 – 18 Uhr

quartier-huese@caritas-freiburg.de
(0761) 79 03-2594


Hintergrund
Stadtteilfeste organisieren, Menschen zusammenbringen und aktivieren, Menschen am Gemeinwesen teilhaben lassen und Begegnungen schaffen: Das sind Kernelemente der Quartiersarbeit bzw. des Quartiersmanagements. In fünf Freiburger Stadtteilen und in Rheinhausen im Breisgau ist der Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. Träger der Quartiersarbeit. Sie stärkt die Selbsthilfekräfte, das Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der lokalen Akteurinnen und Akteure im Stadtteil. Quartiersarbeiterinnen und -arbeiter fördern den ehrenamtlichen Einsatz von Bewohnern und vernetzen Beteiligte vor Ort.

Freiburg, 13.7.2026

Redaktion:
Nora Kelm, Pressesprecherin und Bürgermeister Dr. Dr. Jürgen Louis, Gemeinde Rheinhausen im Breisgau

Fotos:
Werner Schnabl, Breisgauer Wochenbericht,
Lilly Redlitz, Leitung Quartiersarbeit, Caritasverband Freiburg-Stadt e. V.