
Eichstätt. Im voll besetzten Dom zu Eichstätt wurde Christian Würtz, Aufsichtsratsvorsitzender des Caritasverbands Freiburg-Stadt e. V., am 4. Oktober als 83. Bischof von Eichstätt feierlich in sein Amt eingeführt.
Den Festgottesdienst eröffnete der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl. Im Verlauf der feierlichen Messe wurde Christian Würtz der Hirtenstab überreicht. Der Stab symbolisiert den Dienst als Hirte und damit die Verantwortung des Bischofs für die Menschen in seiner Diözese.
Als Nachfolger des heiligen Willibald, des ersten Eichstätter Bischofs, wurde ihm zudem das sogenannte Rationale überreicht. Dieser reich verzierte Schulterschmuck, der ihm von seinem Vorgänger, dem emeritierten Bischof Gregor Maria Hanke umgehängt wurde, gehört zu den besonderen Insignien des Amtes, der nur wenigen Bischöfen verliehen wurde und auch heute nur von vier Bischöfen getragen wird. Auch das Rationale steht symbolisch für die Bedeutsamkeit des Hirtendienstes und die Verantwortung gegenüber den Menschen im Bistum.
An den rund zweistündigen Gottesdienst schlossen sich Grußworte ausgewählter Gäste an. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, zeigte sich überzeugt, dass sich der gebürtige Badener Bischof Würtz in Bayern schnell zuhause und willkommen fühlen werde. Ministerpräsident Markus Söder hieß den neuen Bischof dann auch herzlich willkommen und bemerkte, dass dieser als jüngster deutscher Bischof wohl noch lange in Eichstätt wirken werde.
Aus Freiburg nahmen Mitglieder des Aufsichtsrats des Caritasverbands Freiburg-Stadt e. V. an den Feierlichkeiten teil, darunter die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Anita Stilz, der ehemalige Staatssekretär Gundolf Fleischer und Rechtsanwältin Beate Kaspar-Plener. Begleitet wurden sie von den Vorständen des Verbands Rainer Gantert und Frank Barrois.
Freiburg, 6.10.2026
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