|
|||||||||||||||||||||||
|
|
Zusammenarbeit zwischen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern Verein "Freunde von der Straße e.V." Der Verein "Freunde von der Straße e.V." hilft Menschen, die sich in Freiburg ohne festen Wohnsitz aufhalten bzw. obdachlos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind, und vielfach als "Stadtstreicher", "Penner" oder "Vagabunden" bezeichnet werden. Die Hilfe schließt auch diejenigen ein, die einmal auf der Strasse gelebt und inzwischen eine Unterkunft gefunden haben. Zu den Aufgaben des Vereins gehören u.a. Begleitung und Unterstützung Einzelner in ihren Angelegenheiten, Organisation von "Sonntagscafés" (Begegnungsnachmittagen), Reinigung von Körperwäsche, Öffentlichkeitsarbeit in Pfarrgemeinden, Mitarbeit in Fachgremien der Wohnungslosenhilfe, Vertretung der Interessen der Wohnungslosen auf städtischer Ebene. Der Verein setzt sich zusammen aus ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern verschiedener Freiburger Pfarrgemeinden, die sich einmal monatlich zum Erfahrungsaustausch treffen. Auf Initiative des Vereins wird abwechselnd in verschiedenen evangelischen und katholischen Pfarrgemeinden in Freiburg ein "Sonntagscafé" angeboten. Bei dieser Veranstaltung können die "Freunde von der Strasse" in einem geschützten Raum bei Mittagessen, Kaffee und Kuchen sich und Freiwilligen Helfern der Pfarrgemeinden begegnen und ihr Alleinsein für ein paar Stunden vergessen. Fachlich begleitet und unterstützt werden die Mitglieder des Vereins durch die Mitarbeiter der Pflasterstub des Caritasverbandes Freiburg-Stadt. Kontaktadressen:
email: freunde-von-der-strasse1@gmx.de Pflasterstub, - Tagesstätte, Beratungsstelle und medizinisch-pflegerische Ambulanz für wohnungslose Frauen und Männer Die Angebote der Pflasterstub' werden in vielfältiger Weise durch das Engagement von Bürger-/innen und Besucher-/innen mitgetragen. Das kostenlose Frühstück wird regelmäßig von ihnen vorbereitet und ausgegeben. Darüberhinaus verantworten eine Krankenschwester und eine pensionierte Kinderärztin einmal die Woche -vertretungsweise auch mehr- ehrenamtlich die medizinisch-pflegerische Ambulanz. Eine Friseuse schneidet einmal monatlich den Besuchern unentgeltlich die Haare. Auch der Weg zu Behörden wird wohnungslosen Menschen durch die Begleitung von Ehrenamtlichen erleichtert. Durch den persönlichen Kontakt und die Begegnung von ehrenamtlich engagierten Bürgern/-innen mit wohnungslosen Menschen wird eine Brücke zum gegenseitigem Verständnis und zu größerer Nähe geschlagen. Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch und zur Planung der gemeinsamen Arbeit. Die Mitarbeiter/-innen der Pflasterstub' begleiten und unterstützen die Ehrenamtlichen. Bürger/-innen übernehmen auch dann Verantwortung, wenn sie die Mitarbeiter/-innen der Pflasterstub' auf hilfebedürftige Menschen im Stadtgebiet hinweisen. Zahlreiche Sach- und Geldspenden von Bürgerinnen und Bürgern unterstützen in hohem Maß die Angebote der Pflasterstub'. Kontaktadresse: Pflasterstub des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e.V. email: pflasterstub@caritas-freiburg.de
Engagement von Freiwilligen/Ehrenamtlichen im Sozialdienst für Flüchtlinge Im Rahmen der Orientierungs-/Sprachkurse für Asylbewerber und Flüchtlinge werden seit 1999 Freiwillige/Ehrenamtliche für Einzelförderung von Kursteilnehmern in die Arbeit mit einbezogen. In den Orientierungskursen werden den Teilnehmern Grundkenntnisse der Deutschen Sprache sowie Informationen über gesellschaftliche und kulturelle Gegebenheiten in der Bundesrepublik vermittelt. Freiwillige/Ehrenamtliche unterstützen und fördern einzelne Teilnehmer oder Kleingruppen regelmäßig einmal in der Woche, begleitend zum Unterricht und mindestens für die Dauer eines Kurses. Das gezielte Üben als Ergänzung zum Kurs soll die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kursteilnehmer auf ein gemeinsames Niveau angleichen und gleichzeitig den Lernerfolg verbessern. Neben der sprachlichen Förderung ist der Freiwillige eine direkte Ansprechperson für den Teilnehmer und damit ein Bindeglied zur deutschen Kultur. Umgekehrt erhält er Einblicke in eine andere Kultur. Beide haben so die Möglichkeit, sich mit fremder wie vertrauter Kultur auseinanderzusetzen und in der persönlichen Begegnung den Weg zu ebnen für gegenseitige Wertschätzung und Verständnis. Es liegt im Ermessen und Engagement des Freiwilligen und des Kursteilnehmers, den Kontakt auszuweiten, z.B. auf gemeinsame Freizeitgestaltung und/oder Begleitung und Hilfe im Alltag. Fachliche Unterstützung erhalten die Freiwilligen beim regelmäßigen Erfahrungsaustausch und in Einzelgesprächen mit der Lehrerin und den Mitarbeitern des Sozialdienstes für Flüchtlinge. Außerdem werden Informationsveranstaltungen zu relevanten Themen angeboten. Kontaktadresse: Soziale Dienste für
ausländische Mitbürger e-mail: sozialdienst-fluechtlinge@caritas-freiburg.de Ökumenisches Asylforum Freiburg "Damit aus Fremden Freunde werden..." ist das Anliegen von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus Freiburger Pfarrgemeinden und Bürgern, die sich in Asylhelferkreisen zusammengeschlossen haben. Die Helfer setzen sich dafür ein, die Begegnung mit Flüchtlingen zu fördern und zu pflegen und durch Öffentlichkeitsarbeit die Freiburger Bevölkerung für die Belange der Asylsuchenden sensibel zu machen. Das vielfältige ehrenamtliche Engagement wurde 1987 mit der Gründung des Ökumenischen Asylhelferkreises Freiburg zusammengefasst und seit Juli 1993 als Ökumenisches Asylforum Freiburg neu organisiert. Dieses Forum mit Vertretern der Asylhelferkreise wird von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, dem Caritasverband Freiburg-Stadt und dem Diakonischen Werk Freiburg verantwortet. Aufgaben des Ökumenischen Asylforums sind:
Kontaktadresse: Soziale Dienste für ausländische
Mitbürger e-mail: sozialdienst-fluechtlinge@caritas-freiburg.de
Arbeitsgruppe Idinger Hof Eine zentrale Rolle innerhalb des Wohngebiets Idinger Hof kommt der seit Januar 2007 bestehenden Arbeitsgruppe Idinger Hof zu. Unter dem Vorsitz des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e.V. treffen sich
regelmäßig, um Probleme im Umfeld des Übergangswohnheims und der Wohnanlage Idinger Hof zu besprechen und Lösungsmöglichkeiten herbeizuführen. Des Weiteren veranstaltet die Arbeitsgruppe regelmäßig ein Nachbarschaftsfest mit den Bewohnern der Wohnanlage und des Übergangswohnheims sowie Mitgliedern der katholischen Pfarrgemeinde St. Albert und der evangelischen Matthäusgemeinde. Insbesondere die Mietervertreter sind wichtige Multiplikatoren. Sie bringen einerseits die Anliegen der Bewohner in die Arbeitsgruppe ein und überbringen andererseits die Erfahrungen und Erkenntnisse der gemeinsamen Arbeit in die Wohnanlage. Die Motivation schöpfen die ehrenamtlichen Metervertreter aus ihrer Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und Ideen und Fähigkeiten in die gemeinsame Arbeit einzubringen. Für sich hat die Arbeitsgruppe im Wesentlichen folgende Ziele formuliert:
Kontaktadresse: Fachdienst Migration im Franz-Hermann-Haus Telefon (0761) 13782 0 eMail: franz-hermann-haus@caritas-freiburg.de
Freundeskreis Franz-Hermann-Haus Im Jahr 1988 rief das ZDF zu einer Aktion "Paten für Aussiedler" auf. Erfreulicherweise meldeten sich auch aus dem Raum Freiburg mehrere Personen, die hieran teilnehmen wollten. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, die bereits in der Begleitung von Aussiedlerinnen und Aussiedlern tätig waren, übernahmen sie als Partner sogenannte Patenschaften für neu ankommende Aussiedlerfamilien im Rahmen der Gruppe "Freundeskreis Aussiedler". Im Jahr 1997 wurde der Freundeskreis Aussiedler bei dem Dritten Bundeswettbewerb "Vorbildliche Integration von Ausssiedlern in die Bundesrepublik Deutschland" mit einer Bronzeplakette ausgezeichnet. Mittlerweile haben die Mitglieder des Freundeskreises ihren Aufgabenbereich für alle Migrantinnen und Migranten erweitert, sie blieben aber nach wie vor dem Franz-Hermann-Haus verbunden. Dies schlägt sich auch in ihrem Namen "Freundeskreis Franz-Hermann-Haus" nieder. Ihre Hauptaufgabe ist die Hilfestellung zur Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern. Sie möchten ihnen in ihrer besonderen Situation Hilfen anbieten und sie für eine gewisse Zeit begleiten. Spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten kommen so z. B. in folgenden Bereichen zum Einsatz:
Im Freundeskreis arbeiten ehrenamtliche Mitbürgerinnen und Mitbürger, sowie hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholischen Pfarrgemeinde St. Albert, der evangelischen Matthäusgemeinde und des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e. V. eng zusammen. Kontaktadresse: Fachdienst Migration im Franz-Hermann-Haus Telefon (0761) 13782 0 eMail: franz-hermann-haus@caritas-freiburg.de
Hilfen, die uns alle angehen: Hilfe leisten können wir alle. Nachfolgende Beispiele können Ihnen Anregung und Impuls sein, sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten in Wort und Tat zu engagieren.
So können Sie helfen......
|